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Von 1899 bis 1999 Glückstadt. Viele bedeutsame Ereignisse haben die Entwicklung Glückstadts in den vergangenen 100 Jahren geprägt. |
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| 1899: Bau eines städtischen Schlachthauses,
nachdem Glückstädter Schlachter die Frischfleisch-Versorgung
der HAPAG Passagierschiffe übernommen hatten.
1900: Einrichtung eines selbstregistrierenden Pegels im Pegelturm auf der Südermole. 1905: Logger SG 1 "Tümmler" sinkt mit 14 Mann Besatzung im Herbststurm. 1911: Ansiedlung der Baumwollbleicherei Peter Temming (Lintersbleicherei, Papierfabrik). 1913: Einrichtung der Strom versorgung. 1918: Neuer Leuchtturm auf der Nordermole. 1919: Unterelbe-Fährbetrieb gegründet. 1927: Auflösung der Strafanstalten. 1933: Einrichtung eines "Schutzhaftlagers" im Landesfürsorgeheim am Jungfernstieg durch den Landrat des Kreises Steinburg. 1934: Neugründung der Heringsfischerei nach Konkurs. 1935: Beginn des Kasernenbaus am Neuendeich. 1936: Ende der Versorgung mit Elbwasser durch Bau des Wasserwerkes Krempermoor. Grundwasser wird 14 Kilometer lange Leitung nach Glückstadt gepumpt. 1936: Zwei neue Leuchttürme (Neuendeich 30 Meter hoch, Außendeich 15 Meter hoch). 1937: Zerstörung der hölzernen Nordermole durch Sturmflut im Oktober. Neubau aus Stahlspundwänden. 1938: Neubau des dritten Glückstädter Bahnhofes fertiggestellt. 1939: In der Landesarbeitsanstalt und in Baracken in der Klaus-Groth-Straße werden Kriegsgefangenenlager eingerichtet. Bürgerschule Königstraße wird Reservelazarett. 1951: An der Bürgerschule wird ein Aufbauzug eingerichtet. 1951 (bis 1956): Glückstadt wird Bundesgrenzschutz-Standort. 1953: Umwandlung des Aufbauzuges in Mittel-, später Realschule. 1956, 17. September: Einzug der Bundesmarine in Kaserne am 1957: Realschule bezieht eigenes Gebäude in der Carl-LegienStraße. |
1962,16./17. Februar: Schwere Sturmflut mit
erheblichen Sachschäden im Außenhafenbereich.
1962: Ausbau des vom ETSV Fortuna in den ehemaligen Klärbecken des Elbwasserwerkes eingerichteten Schwimmbades zum städtischen Fortuna-Bad. 1963: Die seit 1953 an der Bürgerschule eingerichteten Hilfsschulklassen werden selbständige Sonderschule. 1964: Neubau der katholischen Kirche in der Königsberger Straße. 1966: Baubeginn für die König-Christian-Schule. 1971: Vorverlegung des Neuendeiches. Im neugewonnenen Koog entsteht der Stadtteil Butendiek. 1974: Einzug der Detlefsenschule im Neubau am Dänenkamp. 1975: Bau des Stör-Sperrwerkes bei Ivenfleth. Sonderschule, neuerdings Förderschule, bezieht die neueren Gebäudeteile des ehemaligen Gymnasiums und nimmt Namen "Stadtschule" an. 1976: Am 3. Januar schwere Sturmflut. 1976: Heringsfischerei stellt Betrieb ein. Bei Probegrabungen am Schleuer werden Reste der Wüstung von Nygenstedt wiederentdeckt. 1977: Aufspülung des Außendeiches südlich von Glückstadt. 1981: Der Fähranleger wird verlegt. Wiederherstellung des Marktflethes und Gestaltung des Marktplatzes. 1984: Südermolenkopf wird neu gestaltet. 1990: Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses. 1992: 375jähriges Stadtjubiläum. 1992: Bau einer Kaianlage am Südufer des Außenhafens. 1998; Stadtteil Tegelgrund entsteht. 1999: Zukunft des 1881 eingeweihten Ausbesserungswerkes am Janssenweg ungewiß. Verlängerung Sperforkenweg wird diskutiert. Bau der Autobahn mit Übergang im Raum Glückstadt wird diskutiert. 80 Jahre Unterelbe-Fährbetrieb. |
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Quelle: Hans-Reimer Möller: GLÜCKSTADT. Ein Führer durch das Stadtdenkmal und seine Geschichte, Verlag J. J. Augustin, Glückstadt/H. E. Hauptmenü |
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